Jede Erzählung ein Drogentrip

DIE ZEIT vom 12.05.2021 / Schweiz

Ernestos Brille war "stets schmutzig, er sah die Welt verschwommen, was ihm nur recht war". Anna dagegen "bewohnte zwei Leben zur gleichen Zeit, bewegte sich in der lichten Welt ihrer Vorstellungen und in der harten, grauen Welt außerhalb". Fast jede von Adelheid Duvanels Erzählungen führt in den ersten Sätzen eine Figur mit Namen ein. Meistens stehen diese Figuren abseits oder kämpfen mit der Wirklichkeit. Es sind Träumer, verschrobene Künstler, unglücklich Verliebte, mittellose Schwangere und verschupfte Kinder. Sie leben in namenlosen kleinen Städten, oft am Rand der Gesellschaft in Sozialwohnungen und Außenquartieren. Eine Erzählung von 1991 heißt Vom Recht, lebensuntüchtig zu ...
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GENIOS
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Schlagwörter: Buchkritik , Schriftsteller , Duvanel, Adelheid, Schweiz
Beitrag: Jede Erzählung ein Drogentrip
Quelle: DIE ZEIT Online-Archiv
Ressort: Schweiz
Datum: 12.05.2021
Wörter: 826
Preis: 4,01 €
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