Der Albtraum des Häftlings

DIE ZEIT vom 25.07.2019 / Feuilleton

VON IRIS RADISCH Als der am 31. Juli 1919 in Turin geborene Doktor der Chemie Primo Levi 1945 im Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz von den Sowjets befreit wurde, hatte er dort, wie er später bitter spottend auflistete, in seiner annähernd einjährigen Haftzeit eine maximale Zahl von Berufen ausgeübt. Er war Maurergehilfe, Erdarbeiter, Straßenkehrer, Totengräber, Dolmetscher, Fahrradreparateur, Schneider, Dieb, Hehler, Krankenwärter, Steinklopfer und sogar Chemiker bei der IG Farben. Zumindest für die letztgenannte Zwangsarbeit ist er nachträglich entschädigt worden. Der deutsche Chemiekonzern zahlte dem ehemaligen Auschwitz-Häftling eine Wiedergutmachung von 122,70 D-Mark. Nach Auschwitz kam er, nachdem er als Partisan gefangen ...
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GENIOS
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Schlagwörter: Buchkritik, Schriftsteller, Extremismus, Levi, Primo
Beitrag: Der Albtraum des Häftlings
Quelle: DIE ZEIT Online-Archiv
Ressort: Feuilleton
Datum: 25.07.2019
Wörter: 505
Preis: 4.17 €
Alle Rechte vorbehalten. © Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

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