Literatur BETRIEB // Grenzen sind von gestern // Gerrit Bartels über die Sehnsucht nach unkonventioneller Literatur

Der Tagesspiegel vom 07.05.2017 / LITERATUR

Es war im Oktober 1993, als sich Maxim Biller in seiner "Tempo"-Kolumne "100 Zeilen Hass" den Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld vorknöpfte und ihn als "größten deutschen Literaturvernichter der Gegenwart" geißelte: "Wie ein Doktor Frankenstein der Prosa kreiert er ein Schriftsteller-Monster nach dem anderen in seinem Suhrkamp-Labor, erschafft Dichter, (...) die keine Geschichten kennen und deshalb am liebsten darüber schreiben, wie sie schreiben." Nachlesen lässt sich diese Unseld-Beschimpfung in Billers "Tempo"-Kolumnenbuch "100 Zeilen Hass", das der Hamburger Verlag Hoffmann und Campe in seinem neu gegründeten, mit Namen und Profil an das Achtzigerjahre-Lifestyle-Magazin "Tempo" erinnernden Verlag abermals veröffentlicht hat (es erschien ...
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Schlagwörter: Lesung, Presse, Buchkritik, Bücher
Beitrag: Literatur BETRIEB // Grenzen sind von gestern // Gerrit Bartels über die Sehnsucht nach unkonventioneller Literatur
Quelle: Der Tagesspiegel Online-Archiv
Ressort: LITERATUR
Datum: 07.05.2017
Wörter: 585
Preis: 2,14 €
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