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Einmal Heimkind, immer Heimkind

Schwäbische Zeitung vom 09.02.2017 / Seite Drei

(lsw) - "Liebe Mutti! Man hat mich jetzt von Flehingen nach Freistatt verlegt. Das liegt bei Bremen. Ich muss Torf stechen und ich werde es nicht mehr lange machen. Denn ich werde mit meinem Leben Schluss machen, es hat keinen Zweck mehr." Das verzweifelte Kind, das diesen Brief Mitte der 1960er-Jahre schrieb, lebte weiter. Doch was war das für ein Leben? Zwangsarbeit, systematische Demütigung und Disziplinierung durch Schläge für viele Heimkinder gehörte in den 1950er- und 1960er-Jahren seelischer und körperlicher Missbrauch zum Alltag. Auch wenn es Waisenhäuser heute nicht mehr gibt und moderne Erziehungsheime nichts mit denen von damals ...

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Einmal Heimkind, immer Heimkind erschienen in Schwäbische Zeitung am 09.02.2017, Länge 666 Wörter


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Preis (brutto): 2,46 €

Metainformationen

Beitrag: Einmal Heimkind, immer Heimkind
Quelle: Schwäbische Zeitung Online-Archiv
Ressort: Seite Drei
Datum: 09.02.2017
Wörter: 666
Preis: 2,46 €
Schlagwörter: Heim , Kriminalität und Recht , Bundesrepublik Deutschland , Baden-Württemberg
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