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Gehasst, entrechtet, ermordetWas die Nazis Hamburgs jüdischen Kindern antatenTheresienstadt: Vorhof zur Hölle14.Mai1942

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VON OLAF WUNDER Leider lebt Emma Lange nicht mehr, und so wissen wir nicht, was sie zu ihrer Verteidigung vorzubringen hätte. Ob sie ihr Handeln irgendwann einmal bedauert hat? Emma Lange war Leiterin der Volksschule Schanzenstraße, und als sie 1942 in ihrem Schulgebäude Platz für die letzten in Hamburg verbliebenen jüdischen Schüler schaffen sollte, da ging sie auf die Barrikaden und schrieb einen Brief mit erschütterndem Inhalt. Ein Zeitdokument des Hasses. In dem Brief an die Schulbehörde heißt es: An die Anwesenheit von Juden sei das Umfeld ihrer Schule "nicht gewöhnt". Jüdische Kinder würden den "guten Ruf der Schule gefährden". "Besser ...

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Gehasst, entrechtet, ermordetWas die Nazis Hamburgs jüdischen Kindern antatenTheresienstadt: Vorhof zur Hölle14.Mai1942 erschienen in Hamburger Morgenpost am 03.04.2021, Länge 1680 Wörter


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Metainformationen

Beitrag: Gehasst, entrechtet, ermordetWas die Nazis Hamburgs jüdischen Kindern antatenTheresienstadt: Vorhof zur Hölle14.Mai1942
Quelle: Hamburger Morgenpost Online-Archiv
Datum: 03.04.2021
Wörter: 1680
Preis: 2,46 €
Schlagwörter: Bevölkerung und Ausländer , Schule , Zeitgeschichte , Extremismus
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