Ein Denkmal für die Opfer - LITERATUR Theodor Plieviers "Des Kaisers Kulis" ist eine Generalabrechnung mit dem Krieg

Main-Taunus-Kurier vom 23.09.2014 / Kultur

Von Martin Eich MAINZ/WIESBADEN . Schon der Untertitel "Roman der deutschen Kriegsflotte" macht die Absicht deutlich: Kein biografisches Klein-Klein, eine Generalabrechnung mit der Kaiserlichen Marine und ihrer Führung schwebte Theodor Plievier (1892-1955) vor, als er 1929 "Des Kaisers Kulis" vorlegte und zwei Matrosen widmete, die gegen Kriegsende wegen Meuterei und Anstiftung zum Aufruhr hingerichtet worden waren. Die politische Intention prägt das literarische Ergebnis. Die Offiziere sind ausnahmslos unmenschlich, ehrlos und unfähig, die ausgenutzten Besatzungen voller Opferbereitschaft. In lose verknüpften Episoden - Plievier schildert die Erlebnisse miteinander befreundeter Matrosen auf "Versaufkästen" genannten Schiffen und Booten - werden Gefechte und Hafendienst beschrieben, die ...
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Schlagwörter: Buchkritik, Plievier, Theodor, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Ein Denkmal für die Opfer - LITERATUR Theodor Plieviers "Des Kaisers Kulis" ist eine Generalabrechnung mit dem Krieg
Quelle: Main-Taunus-Kurier Online-Archiv
Ressort: Kultur
Datum: 23.09.2014
Wörter: 452
Preis: 2.14 €
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