Erniedrigtes, verödetes Dasein - ARNOLD ZWEIG "Der Streit um den Sergeanten Grischa" ist ein entschiedenes Antikriegsbuch

Main-Taunus-Kurier vom 28.08.2014 / Kultur

Von Gerd Blase Mainz/Wiesbaden. Kurt Tucholsky lobte in höchsten Tönen: "Endlich mal wird der Krieg gar nicht diskutiert, sondern mit einer solchen Selbstverständlichkeit abgelehnt, wie er und seine Schlächter es verdienen", schrieb er 1927 in der "Weltbühne" über den eben erschienenen Roman "Der Streit um den Sergeanten Grischa". Dem 40-jährigen Autor Arnold Zweig bescheinigte der Rezensent "einen Naturalismus der Tuchfühlung". Tucholsky schwärmte und konstatierte "schärfste realistische Beobachtung". Das Antikriegsbuch machte Zweig weltbekannt. Innerhalb von gerade mal zwei Monaten diktierte der Journalist ein sprachlich wie umfänglich gewichtiges Werk herunter, das auch beim Publikum ankam. Noch im selben Jahr waren 300 000 Stück ...
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Schlagwörter: Militär, Buchkritik, Schriftsteller, Tucholsky, Kurt
Beitrag: Erniedrigtes, verödetes Dasein - ARNOLD ZWEIG "Der Streit um den Sergeanten Grischa" ist ein entschiedenes Antikriegsbuch
Quelle: Main-Taunus-Kurier Online-Archiv
Ressort: Kultur
Datum: 28.08.2014
Wörter: 504
Preis: 2.14 €
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