Wohliges Grausen über fremde Sitten - SCHAU "Gartenlaube" zeigt Bild der Biedermeierzeit

Main-Taunus-Kurier vom 12.07.2014 / Kultur

Von Roland Mischke LEIPZIG. Um den Garten ging es eigentlich nur am Rande: In der 1853 zum ersten Mal vom Leipziger Verleger Ernst Keil (1816-1878) herausgegebenen Zeitschrift "Die Gartenlaube" wurden medizinische, naturwissenschaftliche, geografische, völkerkundliche und technische Angelegenheiten beleuchtet. Aber die "Gartenlaube" war auch eine sentimentale Zeitschrift, die Gefühle thematisierte. Gartenlaube hieß Glück im Winkel, die Familie im kleinen Haus, bodenständig, eigenes Gemüse anpflanzend, und in der Laube kleine Feste feiernd. Das, was Menschen dabei besprachen, was sie umtrieb, von familiären und gesellschaftlichen Angelegenheiten bis zu Liebesglück und Liebesleid - das war es, was in der "Gartenlaube" verhandelt wurde. Volksbildung sollte das ...
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Schlagwörter: Pressetitel, Buchkritik, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Wohliges Grausen über fremde Sitten - SCHAU "Gartenlaube" zeigt Bild der Biedermeierzeit
Quelle: Main-Taunus-Kurier Online-Archiv
Ressort: Kultur
Datum: 12.07.2014
Wörter: 290
Preis: 2.14 €
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