Ein Denkmal stürzt ein - ANKLAGE Pola Kinskis Buch "Kindermund" ist eine schonungslose Abrechnung mit ihrem Vater Klaus, der sie jahrelang sexuell missbrauchte

Main-Taunus-Kurier vom 16.01.2013 / Feuilleton

Von Peter Mohr Berlin. "Ich will sterben. Ist er aus meinem Zimmer verschwunden, renne ich ins Bad, umklammere die Kloschüssel und kotze, kotze, bis nicht mal mehr Galle kommt. Ich kotze bis zur Besinnungslosigkeit. Ich muss die Schuld aus mir herauskotzen." So beschreibt Pola Kinski, die heute 60-jährige Tochter des Schauspielers Klaus Kinski (1926-1991), ihre Qualen, die sie in Kindheit- und Jugend durchlitt, als Opfer sexuellen Missbrauchs durch den eigenen Vater. Inzwischen hat auch deren neun Jahre jüngere Halbschwester Nastassja in einem Interview "Übergriffe" eingeräumt. Wie geht man nun mit diesem schonungslos offenen Buch um? Muss man von vornherein einen ...
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Schlagwörter: Buchkritik, Kinski, Klaus, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Ein Denkmal stürzt ein - ANKLAGE Pola Kinskis Buch "Kindermund" ist eine schonungslose Abrechnung mit ihrem Vater Klaus, der sie jahrelang sexuell missbrauchte
Quelle: Main-Taunus-Kurier Online-Archiv
Ressort: Feuilleton
Datum: 16.01.2013
Wörter: 518
Preis: 2.14 €
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