Stephan B. lebte unauffällig - bis zum Mittwoch

Leipziger Volkszeitung vom 11.10.2019 / Blickpunkt

Die Nachbarn im sachsen-anhaltischen Benndorf (Mansfeld-Südharz) saßen vor dem Fernseher und guckten das Länderspiel Deutschland-Argentinien, als am Mittwochabend die Polizei anrückte. Dutzende Mannschaftswagen fuhren vor, Beamte in Schutzwesten stürmten in die Wohnung im ersten Stock links. Hier wohnte Stephan B., der Attentäter von Halle, mindestens zehn Jahre lang bei seiner Mutter, einer Grundschullehrerin. Der 27-Jährige soll ein Chemie-Studium angefangen haben, musste es aber später abbrechen. Danach arbeitete er als Umwelttechniker und lebte offenbar sehr zurückgezogen. Von etwaigen Vorstrafen ist nichts bekannt. Bis zum Mittwoch galt Stephan B. als unauffällig. Ein rechtsextremer und antisemitischer Hintergrund seiner Tat ist offensichtlich, der ...
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Schlagwörter: Extremismus
Beitrag: Stephan B. lebte unauffällig - bis zum Mittwoch
Quelle: Leipziger Volkszeitung Online-Archiv
Ressort: Blickpunkt
Datum: 11.10.2019
Wörter: 417
Preis: 2.38 €
Alle Rechte vorbehalten. © Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG

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