Neuer Gedenkort am Uni-Klinikum

Leipziger Volkszeitung vom 01.12.2017 / LEIPZIG

An zentraler Stelle des Leipziger Uni-Klinikums (UKL) gibt es jetzt einen Gedenkort für jüdische Mediziner, die in der Nazi-Zeit gedemütigt, entrechtet, ins Exil getrieben oder deportiert und ermordet wurden. 36 Stolpersteine und zwei sogenannte Stolperschwellen, die der Künstler Gunter Demnig schuf, wurden gestern unmittelbar neben dem UKL-Haupteingang in der Liebigstraße verlegt. In die Messingplatten sind die Namen, Lebensdaten und Schicksale von 36 Ärzten eingraviert. Sie gehörten einst der 1922 in Leipzig gegründeten Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) an, die nun das Mahnmal auf den Weg brachte und finanzierte. Trotz aufwendiger Recherchen und Detailplanungen wurde das Projekt binnen sieben Monaten realisiert, a ...
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Schlagwörter: Medizin, Kriminalität, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Neuer Gedenkort am Uni-Klinikum
Quelle: Leipziger Volkszeitung Online-Archiv
Ressort: LEIPZIG
Datum: 01.12.2017
Wörter: 383
Preis: 2.14 €
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