Richter untersagen Spähsoftware

Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2017 / Menschen und Märkte

Überwachung total: Auf dem Dienst-PC eines Programmierers wurde eine Art Spähsoftware installiert. Dieser Keylogger registrierte und speicherte jeden Tastenanschlag des 32-Jährigen. Zusätzlich schoss er Bildschirmfotos von dessen E-Mail-Dateien. Die Daten, die der Tastaturspion lieferte, nutzte der Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen, um den Mann wegen Pflichtverletzungen vor die Tür zu setzen. Das war rechtswidrig, entschieden Deutschlands höchste Arbeitsrichter nun. Mit ihrem Grundsatzurteil setzten sie der digitalen Überwachung Grenzen: Keylogger-Einsätze "ins Blaue hinein" sind damit nicht zulässig. Was genau ist passiert? 2015 informierte die Firma ihre Mitarbeiter, dass der Internetverkehr auf den Dienstcomputern - sie dürfen in der Medienagentur nicht für private Zwecke ...
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Schlagwörter: Informationstechnik, Digitalisierte Arbeitswelt, Arbeitsrecht, Persönlichkeitsrecht
Beitrag: Richter untersagen Spähsoftware
Quelle: Leipziger Volkszeitung Online-Archiv
Ressort: Menschen und Märkte
Datum: 28.07.2017
Wörter: 456
Preis: 2.14 €
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