Überall Unruhe

Leipziger Volkszeitung vom 08.07.2017 / Kultur

"Dem Wuste des Städgens, den Klagen, den Verlangen, der unverbesserlichen Verworrenheit der Menschen" wollte er ausweichen, wie Goethe an Charlotte von Stein schrieb, weshalb er vermutlich am 6. September 1780 die Jagdaufseherhütte auf dem Kickelhahn bei Ilmenau aufsuchte. Mit Bleistift kritzelte er ein paar Verse an eine Bretterwand. Ein Werk, von dem die Goethe-Forscherin Sigrid Damm einige Zeit später sagen wird, es sei Goethes "vielleicht vollendetster Roman über das Weltall". Nun ist "Wanderers Nachtlied", von dem hier die Rede ist, mit acht Zeilen auch Goethes vielleicht kürzester Roman. Eine diffuse Todessehnsucht klingt in diesen Worten. Die "Ruh", die "über allen ...
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Schlagwörter: Kultur, Buchkritik, Schriftsteller, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Überall Unruhe
Quelle: Leipziger Volkszeitung Online-Archiv
Ressort: Kultur
Datum: 08.07.2017
Wörter: 225
Preis: 2.14 €
Alle Rechte vorbehalten. © Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG

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