Thomas Weißbach, Historiker, Universität Jena

Leipziger Volkszeitung vom 14.01.2014 / BLICK

Drei Fragen an Foto: Andreas Debski Es war nicht ungefährlich, in den Osten zu fliehen - weshalb kamen dennoch US- und Nato-Soldaten in die DDR? Politische Beweggründe hatten die wenigsten, vielmehr hatten die meisten Deserteure disziplinarische Probleme in den Streitkräften oder wollten Anfang der 1950er-Jahre schlichtweg nicht in den Korea-Krieg ziehen. Man muss auch sagen, dass viele nur ein äußerst verschwommenes Bild vom Sozialismus hatten - die wollten einfach nur weg, egal wohin. Die DDR hat Deserteure dennoch mit offenen Armen empfangen. Die Staatsführung war zunächst skeptisch, aber die Verlockung, eine solche Flucht propagandistisch auszunutzen, war dann doch größer. M ...
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Schlagwörter: Kriegerische Auseinandersetzung, Kriminalität und Recht, Militär-Fremdeinsatz, Ost-Deutschland
Beitrag: Thomas Weißbach, Historiker, Universität Jena
Quelle: Leipziger Volkszeitung Online-Archiv
Ressort: BLICK
Datum: 14.01.2014
Wörter: 208
Preis: 2.14 €
Alle Rechte vorbehalten. © Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft mbH & Co. KG

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