Menschen ohne Rechte

Handelsblatt vom 17.05.2019 / Kunstmarkt Wochenende

Ai Weiwei war selbst Flüchtling, als ihn Berlin Ende 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise mit offenen Armen empfing. China hatte den Künstler und Aktivisten endlich gehen gelassen nach Jahren streng überwachten Hausarrests und Monaten der Isolationshaft. Die Reise ins griechische Flüchtlingslager Idomeni war danach eine seiner ersten Amtshandlungen. Tausende zurückgelassene Wäschestücke sammelte der heute 61-Jährige mit seinen Helfern auf und schickte sie nach Berlin, wo sie gereinigt, geflickt und gebügelt wurden. Auf 40 Kleiderständern hängen die Jacken, Schals und Babystrampler nun im Ständehaus in Düsseldorf. Chinas Staatsfeind, den das US-Magazin "Arts Review" zum wichtigsten Künstler weltweit kürte, zeigt in ...
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Schlagwörter: Künstler, Kunstausstellung, Menschenrechte, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Beitrag: Menschen ohne Rechte
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Kunstmarkt Wochenende
Datum: 17.05.2019
Wörter: 1058
Preis: 4.52 €
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