Spitzelaffäre: Früherer Telekom-Mitarbeiter muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Handelsblatt vom 01.12.2010 / Namen des Tages

KLAUS TRZESCHAN
Sandra Louven Bonn Mit ernster Miene nimmt Klaus Trzeschan seinen Urteilsspruch entgegen: Zu dreieinhalb Jahren Haft verdonnert das Bonner Landgericht den 60-jährigen Hauptangeklagten in der Spitzelaffäre der Deutschen Telekom. Es ist ein hartes Urteil - es folgt den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Trzeschans Anwalt hatte dagegen für eine reine Geldstrafe plädiert. Doch der Vorsitzende Richter Klaus Reinhoff wertete die Bespitzelung von Telefonaten zwischen Journalisten und Telekom-Aufsichtsräten, wie Trzeschan sie in den Jahren 2005 und 2006 organisiert hatte, als "massivste Straftaten. Eine Affäre ist etwas anderes, das ist zu tief gegriffen", sagte er. Trzeschan habe Selbstjustiz geübt, als er mit der Schnüffelei ...
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Beitrag: Spitzelaffäre: Früherer Telekom-Mitarbeiter muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Namen des Tages
Datum: 01.12.2010
Wörter: 350
Preis: 4.07 €
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