Verzerrte Wahrnehmung

Handelsblatt vom 03.11.2010 / Gastkommentar

Bei der Diskussion über weltweite Ungleichgewichte werden Politiker häufig Opfer einer verzerrten Statistik. "Richtig" gerechnet wäre zum Beispiel das Defizit Amerikas gegenüber China in der Handelsbilanz um bis zu 40 Prozent kleiner als nach den offiziellen Angaben. Heutzutage hat die merkantilistische Auffassung des "wir" gegen "die", oder "Ortsansässige" gegen "Nichtortsansässige" ausgedient. Wenn wirtschaftspolitische Entscheidungen aber weiter auf klassischen Außenhandelsstatistiken basieren, können Analysen beeinträchtigt werden und zu falschen Lösungswegen führen. Wenn sich die Anforderungen der Wirtschafts- und Sozialpolitik ändern, muss die Statistik dem folgen - und das besser spät als nie. Erst nach der Weltwirtschaftskrise 1929 wurde die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung zum ...
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Beitrag: Verzerrte Wahrnehmung
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Gastkommentar
Datum: 03.11.2010
Wörter: 614
Preis: 4.07 €
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