Die Kunst, Geld nicht auszugeben

Handelsblatt vom 03.11.2010 / Leitartikel Meinung

STAATSFINANZEN
Die Wirtschaft boomt, und plötzlich scheint der Staat wieder im Geld zu schwimmen. Über 60 Milliarden Euro Steuermehreinnahmen erwartet Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bis 2012. Schon wagen sich die üblichen Verdächtigen wieder aus der Deckung und fordern - je nach politischer Gesinnung - Steuersenkungen oder eine Abkehr vom Konsolidierungskurs. Tatsächlich sind die Mehreinnahmen beachtlich. Sie entsprechen dem gesamten Aufkommen aus Mineralöl-, Tabak- und Stromsteuer eines Jahres. Da ist es kein Wunder, dass das Loch im Bundeshaushalt schmilzt. Hat die Regierung also Luft für neue Wohltaten? Nein. Denn trotz XXL-Aufschwung ist Deutschland auf allen Ebenen nach wie vor unterfinanziert. Dieses Jahr fährt ...
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Beitrag: Die Kunst, Geld nicht auszugeben
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Leitartikel Meinung
Datum: 03.11.2010
Wörter: 403
Preis: 4.07 €
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