Die Bundesbank lebt nicht im Vakuum

Handelsblatt vom 09.09.2010 / Meinung

Gerhard Schick Der politische Druck auf die Bundesbank war in den letzten beiden Wochen enorm: Nach den Äußerungen von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin forderten erst Vertreter nahezu sämtlicher Fraktionen im Bundestag, dann die Bundeskanzlerin und sogar der Bundespräsident Konsequenzen. Jetzt gibt es Kritik, die Bundesbank habe den Forderungen aus der Politik nachgegeben. Der Vorgang zeigt, dass das Verhältnis zwischen Bundesbank und Politik präzisiert werden muss. Eine Konsequenz sollte die Reform des Ernennungsverfahrens sein. Sarrazin wurde vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zur Bundesbank weggelobt. Auch bei anderen Vorstandsmitgliedern waren im Wesentlichen (regional-)politische Gründe für eine Benennung ausschlaggebend. Man darf sich nicht wundern, w ...
blindtext blindtext
blindtext blindtext blindtext
GENIOS
Lesen Sie den kompletten Artikel!
Beitrag: Die Bundesbank lebt nicht im Vakuum
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Meinung
Datum: 09.09.2010
Wörter: 649
Preis: 4.07 €
Alle Rechte vorbehalten. © Handelsblatt GmbH

Besuchen Sie uns bei: Facebook Twitter XING