Rosemarie Trockel: Karriere mit maschinengestrickten Bildern und Objekten

Handelsblatt vom 13.08.2010 / Kunstmarkt

BONN. Maschinengestrickte Wollbilder haben die Kölner Künstlerin, Jahrgang 1952, bekanntgemacht. Was sie interessierte, waren kulturell minderwertige Materialien und Fertigkeiten wie Wolle und Stricken. Die weibliche Komponente des Materials konterkarierte Trockel nicht selten hintersinnig mit Motiven, die berühmte männliche Künstler vorher verwendet hatten, zum Beispiel Playboy-Bunnys oder Hammer und Sichel. Sammler schätzen ihr Werk, weil es voller Geheimnisse ist. Die Strickbilder liefern nur ein Beispiel, wie die Künstlerin festgelegte Bilder und Vorstellungen unterwandert, spielerisch und intellektuell zugleich. Medial legt sie sich nicht fest. Auch die Formate variieren. Sie macht Teppiche, Wandbehänge, Videos, Objekte, Gemälde und Papierarbeiten. Mit Behältnissen hat Trockel sich ...
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Beitrag: Rosemarie Trockel: Karriere mit maschinengestrickten Bildern und Objekten
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Kunstmarkt
Datum: 13.08.2010
Wörter: 301
Preis: 4.07 €
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