Isaf: Wikileaks bringt Zivilisten in Lebensgefahr

Handelsblatt vom 30.07.2010 / Wirtschaft und Politik

Rüdiger Scheidges Potsdam Die Internationale Afghanistan-Schutztruppe Isaf spielt die Bedeutung der von Wikileaks veröffentlichten angeblichen Geheimdokumente zum Krieg am Hindukusch herunter. Die von dem Internetdienst publik gemachten US-Armeeberichte könnten "wirklich nur denjenigen vom Hocker hauen, der drei Jahre lang keine Zeitung gelesen hat", sagte Isaf-Sprecher Josef Blotz gestern bei einer nach Potsdam übertragenen Videokonferenz aus dem Hauptquartier der Schutztruppe in Kabul. Dennoch verurteile die Isaf die Veröffentlichung "energisch", sagte der deutsche Brigadegeneral. Denn die Geheimprotokolle gefährdeten namentlich genannte Zivilisten, die mit den internationalen Truppen kooperierten. Der Vergleich der Wikileaks-Dokumente mit den "Pentagon-Papieren", die in den USA den Widerstand gegen den ...
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Beitrag: Isaf: Wikileaks bringt Zivilisten in Lebensgefahr
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Wirtschaft und Politik
Datum: 30.07.2010
Wörter: 211
Preis: 4.07 €
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