Die geordnete Insolvenz von Staaten ist bislang nur Theorie

Handelsblatt vom 15.07.2010 / Meinung

BLICKPUNKT BERLIN
Klingt doch gut: Nach der milliardenschweren Rettungsaktion für finanziell angeschlagene Euro-Staaten will die Bundesregierung ein Verfahren für die geordnete Insolvenz solcher Länder einführen. Der Rettungsschirm soll beizeiten wieder zugeklappt werden. Das erwünschte politische Signal: Finanzieller Beistand in Euro-Land ist kein Dauerzustand. Ökonomisch wirkt der Ansatz schlüssig: An den Kosten einer finanziellen Schieflage sollen sich die Investoren beteiligen, also Banken, Fonds und Privatanleger. Sie müssten auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Der Rest würde ihnen garantiert. Die Partnerländer, die heute die volle Last der Stützung übernehmen, kämen künftig also nur für den Restbetrag auf. Anleger könnten sich nicht mehr darauf verlassen, i ...
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Beitrag: Die geordnete Insolvenz von Staaten ist bislang nur Theorie
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Meinung
Datum: 15.07.2010
Wörter: 418
Preis: 4.07 €
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