Verlogenes Spiel mit Steuerzahlern

Handelsblatt vom 15.06.2010 / Leitartikel Meinung

SCHULDENKRISE
Wen retten wir da eigentlich? Das war schon beim Hilfspaket für Griechenland die Frage. Und wenn nun tatsächlich Spanien als erstes Land unter den neuen Euro-Rettungsschirm schlüpfen sollte, dann wird sich diese Frage erneut und noch drängender stellen. Die Griechenland-Rettung mit 110 Mrd. Euro an frischen Krediten half zwar vordergründig der Regierung in Athen, tatsächlich aber mehr noch den Gläubigern Griechenlands - allen voran Europas Banken. Während die Griechen für die Rettung mit einem radikalen Sparprogramm und mit einer mittel- und langfristig faktisch untragbaren Zinslast bezahlen, mussten die Banken keinen einzigen Euro zur Sanierung beitragen. Obendrein dürfen sie ihre Schrottanleihen ...
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Beitrag: Verlogenes Spiel mit Steuerzahlern
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Leitartikel Meinung
Datum: 15.06.2010
Wörter: 415
Preis: 4.07 €
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