Spesenbetrug muss die Firma beweisen

Handelsblatt vom 15.06.2010 / Unternehmen und Märkte

Claudia Tödtmann Düsseldorf Der Trick etlicher Unternehmen, Manager wegen - angeblichen - Spesenbetrugs fristlos zu kündigen, um die Abfindung zu sparen, funktioniert immer weniger. Jahrelang gaben Anwälte Firmen den Tipp, bei missliebigen Führungskräften die Spesenabrechnungen zu durchforsten - und zwar mehrere Jahre zurück. Schon der geäußerte Verdacht, dass ein Manager wegen Spesenbetrugs zur Rechenschaft gezogen werden könnte, veranlasste viele, von selbst die Firma zu verlassen, ehe man ein Imageproblem bekommt. Das nutzten viele Firmen für sich, so dass die entsprechende Drohung unter vier Augen oft genügte. "Die Richter haben den Trick durchschaut", sagt nun Arbeitsrechtler Jan Tibor Lelley von Buse ...
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Beitrag: Spesenbetrug muss die Firma beweisen
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Unternehmen und Märkte
Datum: 15.06.2010
Wörter: 200
Preis: 4.07 €
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