Wie aus Euro-Land eine French Connection wird

Handelsblatt vom 12.05.2010 / Wiebes Weitwinkel Meinung

In der Krise setzt sich die französische Vision von Euro-Land durch. Die Franzosen wollten von Anfang an eine politisch dominierte Währungsunion, in der sie ihren eigenen Einfluss geltend machen, die ökonomische Potenz der Deutschen nutzen und mit der Notenbank auf Tuchfühlung bleiben können. Die Deutschen wollten eine Union der Märkte mit einer möglichst unabhängigen Notenbank und einem idealistisch getönten, aber letztlich unverbindlichen politischen Überbau. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass gerade der Druck der Finanzmärkte Euro-Land auf die politische, die französische Spur bringt: mit mehr finanzieller Integration, Deutschland als größtem Zahlmeister und einer politisch geschmeidigeren Notenbank. Man kann die ...
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Beitrag: Wie aus Euro-Land eine French Connection wird
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Wiebes Weitwinkel Meinung
Datum: 12.05.2010
Wörter: 464
Preis: 4.07 €
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