Österreich verstaatlicht die Nationalbank

Handelsblatt vom 12.01.2010 / Finanzen

Stefan Menzel Wien Österreich zieht Konsequenzen aus der Finanzkrise und will die Bankenaufsicht klarer strukturieren. Finanzminister Josef Pröll kündigte gestern an, die Nationalbank zu verstaatlichen, bei der auch die Bankenaufsicht angesiedelt ist. Insbesondere unter ausländischen Investoren hatte es in der Vergangenheit immer wieder Kopfschütteln über diese österreichische Besonderheit gegeben. Die Österreichische Nationalbank in Wien gehört nur zu 70 Prozent dem Staat. Die restlichen Anteile halten private Eigentümer, allen voran Banken und Versicherungen. Allein dem Raiffeisen-Bankenkonzern gehören deutlich über zehn Prozent. Der Anteil der privaten Banken an der Nationalbank ist in Österreich historisch gewachsen. Insbesondere die Raiffeisen-Gruppe hatte in der Vergangenheit ...
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Beitrag: Österreich verstaatlicht die Nationalbank
Quelle: Handelsblatt Online-Archiv
Ressort: Finanzen
Datum: 12.01.2010
Wörter: 284
Preis: 4.07 €
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