In Russlands düsterer Seele

Aachener Nachrichten vom 25.03.2019 / Kultur

Von Armin KaumannsMönchengladbach Modest Mussorgskis " Boris Godunow" ist ein besonderer Fall. Wohl selten in der Musikgeschichte hat sich ein Komponist so wunderbar düster in die Seele seines geschundenen Volkes versenkt. Mussorgskis Tonsprache aus den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts wurde später zum Inbegriff der Russischen Musik. Seine einzige vollendete Oper jedoch wollte in der Ur-Fassung von 1868 keiner spielen, weil er für den Geschmack der Zeit viel zu viele Chorszenen und keine weibliche Hauptrolle beinhaltete. Dass Agnessa Nefjodov am Theater Mönchengladbach jetzt den zuletzt wieder in Mode gekommenen Ur-Boris inszeniert, dürfte für viele Opernliebhaber zu einem Aha-Erlebnis führen. Nicht zuletzt, w ...
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Schlagwörter: Opernkritik, Musik
Beitrag: In Russlands düsterer Seele
Quelle: Aachener Nachrichten Online-Archiv
Ressort: Kultur
Datum: 25.03.2019
Wörter: 448
Preis: 2.38 €
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