Gewerbesteuerliche Behandlung sanierungsbedingter Gewinne - kritische Analyse, insb. der Adäquanz eines Billigkeitserlasses auf Basis von § 227 AO

ZKF - Zeitschrift für Kommunalfinanzen

1. Historischer Abriss der steuerlichen Behandlung sanierungsbedingter Gewinne Bis zum Jahr 1997 waren Sanierungsgewinne gem. § 3 Nr. 66 EStG a.F. in voller Höhe steuerfrei. Dies galt unabhängig davon, ob sich bspw. wegen steuerlicher Verlustvorträge oder laufender Verluste aus anderen Einkunftsquellen oder -arten für den betreffenden Veranlagungszeitraum überhaupt eine positive Einkommensteuerfestsetzung ergeben hätte. Die Steuerbefreiung "schützte′ damit bestehende Verlustvorträge, welche für die Verrechnung mit künftigen oder anderen Gewinnen aufgespart werden konnten.[5] Durch § 3 Nr. 66 EStG a.F. wurden Sanierungsgewinne damit faktisch doppelt begünstigt (unbeschränkter Verlustvortrag und Steuerfreiheit des Sanierungsgewinns). Die materiell-rechtliche Steuerbefreiung des § 3 Nr. 66 ...
blindtext blindtext
blindtext blindtext blindtext blindtext
GENIOS
Lesen Sie den kompletten Artikel!
Schlagwörter: Unternehmensbesteuerung , Karstadt Warenhaus GmbH, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Gewerbesteuerliche Behandlung sanierungsbedingter Gewinne - kritische Analyse, insb. der Adäquanz eines Billigkeitserlasses auf Basis von § 227 AO
Quelle: ZKF - Zeitschrift für Kommunalfinanzen Online-Archiv
Datum: 01.09.2017
Wörter: 4963
Preis: 7,17 €
Alle Rechte vorbehalten. © Stollfuß Medien GmbH & Co. KG

Besuchen Sie uns bei: Facebook Twitter XING