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Datenbankbeschreibung
FOCUS - FOCU
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Volltext
Volltexte des wöchentlich erscheinenden Nachrichtenmagazins "FOCUS" seit 1993 und der Zeitschrift "FOCUS-MONEY" ab dem Jahr 2000.
Das Nachrichtenmagazin Focus erschien erstmals am 18. Januar 1993 im Burda-Verlag München. Es wendet sich an Personen mit hohem Informationsbedarf und knappem Zeitbudget. Erscheinungstermin ist jeweils montags. Die Rubriken des Focus sind:
- Innen- und Außenpolitik
- Kultur
- Forschung & Technik
- Modernes Leben
- Entertainment
- Medien
- Wirtschaft und Internet
Der Großteil der Themen in FOCUS beschäftigt sich mit News und Fakten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht der Focus Rankings zu Hochschulen sowie diverse Serien, wie z.B. Gesundheit und Geld, 60 Jahre Kriegsende, Fitness & Ernährung. Die Serien sowie die Rankings sind in der Datenbank enthalten.
Nicht enthalten in der Datenbank sind Booklets, die im Allgemeinen auf der Titelseite angebracht sind sowie die Themen-Speziale ("Heft im Heft").
Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money bietet seinen Lesern ein breites Spektrum aus Wirtschaft, Politik, Unternehmen, Finanzen, Steuern, Recht, Geldanlage und Versicherungen. Focus-Money richtet sich an Meinungsbilder und Entscheider aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die im Focus-Money erscheinenden Themen-Specials sind teilweise in der Datenbank enthalten.
Sprache:
Deutsch
Schlagworte:
Presse, Volkswirtschaft, Politik, Wirtschaftspolitik
Zugabe:
Keine Zugaben
Mehrfachnutzung:
Nein
Dokumentanzahl:
134202
Updating:
wöchentlich (150 Dokumente) tagesaktuell
Produzent:
FOCUS Magazin-Verlag GmbH
Dokumentation
Arabellastr. 23
81925 München
Tel: 089/9250-0
Fax: 089/9250-2026
Internet:
www.focus.de
Preis:
2.98 EUR (2.50 EUR zzgl. MwSt.)
Stand:
08.03.2010
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Musterdokument
Focus, 01.02.2010; Ausgabe: 05; Seite: 40-40
Ressort: Deutschland
"Viel ist weggebrochen"
Ein aktueller Suizid-Atlas zeigt: Die Zahl der Selbsttötungen ist im Osten Bayerns und in Sachsen besonders hoch
Jürgen Schweikart formuliert wissenschaftlich. "Regionale Unterschiede sind deutlich zu identifizieren", interpretiert der Geograf von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin seine Deutschlandkarte zur Suizidhäufigkeit.
In Wahrheit sind die Schwankungen enorm, differieren um das Sechsfache. Mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig wertete Schweikart Todesursachendaten auf Kreisebene aus. Die Rate an Selbsttötungen war in den Erhebungsjahren 2005 bis 2007 bei den Männern - sie stellen drei Viertel der Opfer - in Sachsen, Bayern und Thüringen am höchsten. Ganz vorn liegt Weiden in der Oberpfalz, gefolgt von den Landkreisen Döbeln (Mittelsachsen) und Regen (Niederbayern). Die eher hohe Arbeitslosigkeit in diesen Regionen drängt sich als Erklärung auf, doch die diesbezüglich schwerstgeprüften Länder - Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt - melden niedrigere Suizidzahlen. Verglichen mit 1997, als die Karte zuletzt erstellt wurde, hat sich kein Land der-artig verbessert wie Sachsen-Anhalt.
So stellt Manfred Hausel, Ärztlicher Direktor im Klinikum Weiden, eine Verunsicherungshypothese auf. "Vor Öffnung der Grenzen war es hier sehr ruhig." Seitdem sei "viel weggebrochen" - vor allem, aber nicht nur die traditionelle Glasindustrie.
Weiden fortan als Selbstmordschwerpunkt Deutschlands zu bezeichnen, wäre allerdings nicht sinnvoll. Die schmucke Kommune nimmt zwar mit 20,9 Fällen pro 100000 Einwohner den traurigen Spitzenplatz ein. Doch weil Weiden lediglich 42200 Einwohner hat, könne schon eine einzige Verzweiflungstat mehr oder weniger eine andere Rangfolge ergeben, betont Heribert Fleischmann, Chefarzt der psychiatrischen Fachklinik im nahen Neustadt an der Waldnaab. Sein Leipziger Fachkollege Ulrich Hegerl, der das "Kompetenznetz Depression" leitet, ergänzt: "Dieses Ergebnis bildet womöglich nur zufällige Schwankungen ab."
Bei aller Tragik - bundesweit bewegen sich die Zahlen in die richtige Richtung. 1982 brachten sich 18711 Menschen um, 2007 halb so viele, 9402. Hegerl: "Es gibt immer mehr Hilfe, und immer mehr potenziell Betroffene erfahren davon."
Bei sinkender Tendenz ist die Suizidrate im Südosten höher. Hauptbetroffen sind Männer von 40 bis 54 Jahren - Suizide Mittelwert der Jahre 2005-2007 nach Kreisen, je 100000 Einwohner
Kurt-Martin Mayer
Strecke:
05v40b40
(c) FOCUS Magazin-Verlag GmbH
133530, FOCU, 01.02.2010, Words: 344, NO: FOC_01022010KX2CMXPE040026
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