Mit der Stasi zum Doktortitel

DIE WELT / WELT am SONNTAG vom 18.11.2013 / Ressort: POLITIK

Uwe Müller Erich Mielke gilt nicht gerade als ein Förderer der Wissenschaft. Dem Stasi-Chef der DDR, der wegen schlechter Noten in den Fächern Latein und Griechisch das Gymnasium nach der zehnten Klasse verlassen hatte, war jedes akademische Gebaren zutiefst suspekt. Und doch war der Sohn eines Handwerkers, den Zeitgenossen als ungehobelt, hinterhältig und impulsiv charakterisierten, dem Wissenschaftsbetrieb enger verbunden, als allgemein bekannt ist. Mielke nämlich dirigierte eine kleine Universität, deren Namen allerdings in keinem offiziellen Verzeichnis der DDR-Bildungseinrichtungen zu finden war: Es handelte sich um die Juristische Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit (JHS) in Potsdam-Golm. Laut Statut sollte diese Kaderschmiede der ...
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Schlagwörter: SED-Unrecht, Schalck-Golodkowski, Alexander, Mielke, Erich, Ost-Deutschland
Beitrag: Mit der Stasi zum Doktortitel
Quelle: DIE WELT / WELT am SONNTAG Online-Archiv
Ressort: Ressort: POLITIK
Datum: 18.11.2013
Wörter: 834
Preis: 3.81 €
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