Ein Land namens Ukraine

Neue Zürcher Zeitung vom 25.04.2015 / li Literatur und Kunst

Oliver Pfohlmann In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts galt das neue Sowjetrussland zahllosen westlichen Intellektuellen als Realität gewordene Utopie und Versprechen auf eine menschenwürdigere Zukunft. Der Glaube an die kommunistische Heilslehre vernebelte ihnen den Blick auf die Wirklichkeit. Immer neue prominente Kulturtouristen, aus der Weimarer Republik ebenso wie aus Frankreich oder England, liessen sich vom Glanz der eigens für sie errichteten potemkinschen Dörfer blenden und revanchierten sich bei ihren Gastgebern mit nicht erst heute schwer erträglich zu lesenden apologetischen Berichten. So etwa Egon Erwin Kisch mit seinen vielgelesenen "Zaren, Popen, Bolschewiken" oder Lion Feuchtwanger später in seinem Bericht "Moskau ...
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Schlagwörter: Buchkritik, Roth, Joseph, Russland, Ukraine
Beitrag: Ein Land namens Ukraine
Quelle: Neue Zürcher Zeitung Online-Archiv
Ressort: li Literatur und Kunst
Datum: 25.04.2015
Wörter: 638
Preis: 2.74 €
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