Mystik und Totalitarismus Selbstlos und ohne Vorbehalte

F.A.Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.02.2014, S. 0N3 / Seitenüberschrift: Geisteswissenschaften Ressort: N

Mystik gilt oft als weltabgewandt und politisch antiautoritär oder jedenfalls unzuverlässig, weil auf hochpersönlicher Erfahrung beruhend. Der Mystiker empfindet sich als Gefäß Gottes, aber Gefäße handeln nicht. Historisch jedoch ist es immer wieder zum Kurzschluss zwischen Mystik und Gewalt gekommen, vom Kreuzzugfanatiker Bernard von Clairvaux bis zu Ajatollah Chomeini. Eine Ausgabe der "Jacob-Böhme Studien" (Heft 3, Berlin: Weißensee Verlag, 2013) widmet sich jetzt dem Zusammenhang von "Mystik und Totalitarismus". Als Schnittmenge beider werden Allmachtsmotive, Lust an der Ichauslöschung, die Forderung ...
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Beitrag: Mystik und Totalitarismus Selbstlos und ohne Vorbehalte
Quelle: F.A.Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung Online-Archiv
Ressort: Seitenüberschrift: Geisteswissenschaften Ressort: N
Datum: 12.02.2014
Wörter: 152
Preis: 4.38 €
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