Fremdsprache: Religion Der exiliranische Autor Hamid Ziarati entkernt das Gewaltpotenzial einer Tabugesellschaft

Berliner Zeitung vom 20.07.2013 / Magazin

Fast so verschmitzt und leichtfüßig, wie Rafik Schami seine Geburtsstadt Damaskus immer wieder schildert, stellt der exiliranische Schriftsteller Hamid Ziarati uns das vorrevolutionäre Teheran vor. Die Siesta der Eltern wird aus Kindersicht aufmüpfig heilig gesprochen, indem selbst für Katzen ein Miau-Verbot verhängt wird, die Ehrfurcht vor Erwachsenen gerne unterlaufen: "Ahmad Agha, bei allem Respekt für Ihr ehrwürdiges Alter, aber um mich zu Gemessen an übersetzter persischer Gegenwartsliteratur überrascht dieser selbstreferenzielle, lustvolle Humor. Die jüngeren Übersetzungen iranischer Autoren sind oft auch stilistisch von deren existenziellen Themen geprägt. Dem 1966 geborenen Ziarati, der seit seinem 15. Lebensjahr in Italien lebt und italienisch schreibt, a ...
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Schlagwörter: Buchkritik, Schriftsteller, Bundesrepublik Deutschland
Beitrag: Fremdsprache: Religion Der exiliranische Autor Hamid Ziarati entkernt das Gewaltpotenzial einer Tabugesellschaft
Quelle: Berliner Zeitung Online-Archiv
Ressort: Magazin
Datum: 20.07.2013
Wörter: 503
Preis: 3.21 €
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