Der Mythos von den vier Landessprachen Einst waren es mehr als nur vier Sprachen - wie es kam, dass die Schweiz seit 1938 offiziell viersprachig ist

Basler Zeitung vom 20.09.2011 / kultur

Die Schweiz ist stolz auf ihre Viersprachigkeit und stellt sich gern als Modell für Europa dar. Aber im Grunde ist ihre Viersprachigkeit das Resultat einer politischen Übereinkunft. Dabei geht vergessen, dass Minderheitensprachen wie Jiddisch, Jenisch und Frankoprovenzalisch bis heute radikal ausgegrenzt werden. Vor 1798 war die Eidgenossenschaft auf institutioneller Ebene einsprachig: An der Tagsatzung, der einzigen gemeinsamen Institution des eidgenössischen Staatenbundes, war Deutsch die alleinige Verhandlungssprache; auch die Beschlüsse und die Korrespondenz waren nur in Deutsch abgefasst. Italienisch und Französisch wurde nur in den Untertanengebieten oder in Zugewandten Orten gesprochen, die nicht ständig an der Tagsatzung teilnahmen. Die Helvetik (1798 ...
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Schlagwörter: Ausländer, Wissenschaft, Sprache, Schweiz
Beitrag: Der Mythos von den vier Landessprachen Einst waren es mehr als nur vier Sprachen - wie es kam, dass die Schweiz seit 1938 offiziell viersprachig ist
Quelle: Basler Zeitung Online-Archiv
Ressort: kultur
Datum: 20.09.2011
Wörter: 1605
Preis: 2.38 €
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